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SimpleSweet 2013

Am Samstagabend hat das Jugendzentrum Jukomm mal wieder ein Konzert organisiert. Ein Reggae/Ska Konzert mit vier Bands. Zu denen ich gleich noch was sage. Vorab möchte ich mich aber bei Simone vom Jukomm bedanken, dass sie uns wieder die Möglichkeit gegeben hat ein paar Fotos zu machen. Es war ein grandioses Konzert und der perfekte Abschluss für einen anstrengenden Tag. Ich muss ja zugeben, dass ich erst am Anfang des Jahres das erste Mal auf Reggae/Ska gestoßen bin und die Musikrichtung mir immer mehr gefällt.

 

Betrayers of Babylon

Die sechs Jungs haben sich vor knapp 2,5 Jahren in Neuss zusammen gefunden. Nach deren Auftritt verrieten sie mir, dass damals The Tips, ebenfalls eine der Bands die am Abend spielten, sich derer Angenommen haben. Was mich sehr überzeugt aber auch überrascht hat war, dass sie deutsche Texte hatten. Ich habe das erste Mal deutschen Reggae gehört und war so geflasht, dass ich nahezu die gesamte letzte Woche allen die ich traf erzählen musste, wie geil das ist. Ja es soll eine kleine Lopudelei auf die Jungs sein, denn sie haben absolute Lebensfreude transportiert. Durch ihre ‘Texte, die Musik und die Passion, mit der sie die Musik machen. Sehr schön fand ich auch die Tatsache, dass Marvin, der Drummer, während des Auftritts ein T-Shirt der Tips trug. Warum so eine Kleinigkeit wichtig ist? Sie zeigt die Philosophie der Musiker, nämlich Musik der Musik willen zu machen und nicht des Kommerzes wegen.

Und an dieser Stelle möchte ich euch alle Bitten, den Betrayers of Babylon die Möglichkeit geben sich beim nächsten Potpourri Festival zu beweisen und die anderen Acts auszustechen. Dafür müsst ihr nur dieses Bild bei Facebook liken, glaubt mir, sie haben es verdient sich zu präsentieren!

 

Close To Freedom

Meine erste Berührung mit Reggea war im Januar auf dem Potpourri Festival in Und zwar mit den Klängen von Close To Freedom, die eben auch jenes Festival gewannen. Seither versuche ich auf so viele Konzerte der jungen Truppe zu gehen, wie es nur geht und vor allem Fotos zu machen. Leider haben wir die erste halbe Stunde verpasst. Was mich sehr ärgert, denn dieses Mal war der Sound einfach nur geil. Auch, bzw obwohl die Band auf einen Ersatzschlagzeuger zurück greifen mussten. Was mich persönlich übrigens sehr freut ist die Tatsache, dass die Mönchengladbacher Musikszene so gut funktioniert und miteinander verknüpft ist, dass sowas spontan möglich ist. Ich liebe Close To Freedom, und kann immer nur gerne wiederholen, was ich damals über sie schrieb:

 Die acht Schwalmtaler bringen die Bude zum Beben. Zwischendurch, als ich mich auf der Bühne für ein Foto abstütze befürchte ich, dass die Bühne kurz vor dem Einkrachen ist. Die Fünfzehn Minuten, die sie haben nutzen sie. Sie heizen dem Publikum dermaßen ein. Sie sagen über sich selber:

“Reggae und Ska sind unsere Sprachen, diese einzige, wunderschöne Welt unser Lebensraum, die Band wie unsere Familie, die Musik unser Leben. Deswegen kennen wir keine Alternative, wir sind Close to Freedom!” (Close To Freedom)

(Auszug aus dem Artikel über das Potpourri Festival 2013)

Das Einzige, was ich noch dazu ergänzen kann ist, dass die Gruppe es nun nicht nur 15 Minuten hat beben lassen, sondern eben eine Stunde und das voller Power.

 

The Clerks

Seit der Jahrtausendwende vagabundieren The Clerks durch den jamaikanischen Exportschlager Nr. 1: die wunderbare Welt des Offbeat. (The Clerks, 20.10.2013 auf clerks.de)

So beschreiben sich die Clerks auf deren Internetseite. Und ich kann dem ganzen nicht  mehr sehr viel hinzufügen. Die sieben Vollblutmusiker haben nicht nur die Musik und Stimmung, sondern auch irgendwie den Style auf die Bühne gebracht. Aber auch hier gilt, das aller Wichtigste ist die Stimmung und die haben die Musiker aus Köln absolut transportiert und auf die Gäste übertragen.
Ich muss ja zugeben, dass es auch mir an der ein oder anderen Stelle schwer fiel meine Füße still zu halten und mich nicht den Beats hinzugeben, denn immerhin musste ich ja noch hier und da ein paar Fotos machen. Auch die Clerks haben mir gezeigt, dass deutschsprachiger Reggae keine Seltenheit sein darf, denn auch die deutsche Sprache bringt Mittel mit sich, die Lebensfreude zu transportieren.

 

The Tips

Ich kann an der Stelle nichts anderes tun, als einen Auszug von der Homepage der drei zu zitieren, denn das sagt schon alles:

Lässiger Reggae-Rock Sound mit einem Schuß Punk-Rock muss nicht stets aus dem sonnigen Kalifornien und von Übersee kommen. Dass die Sonne auch im sonst doch eher grauen Neuss in Deutschland so richtig scheinen kann beweisen THE TiPS mehr als eindrucksvoll: Die junge und frische Drei-Mann Kombo fängt in ihrem Sound gekonnt und mit viel Lässigkeit ein entspanntes und positives Lebensgefühl ein das jeden Surfer noch eine Weile länger für eine weitere Mischung, ein BBQ, oder Kaltgetränk in der Strandbar hält. Fernab vom belanglosen Two-Tone mischen die drei Rheinländer leichtfüßig tanzbare Ska-Elemente mit Roots Reggae-Zutaten und rockigen Grooves, und schmecken das Ganze mit einer kleinen Prise wütender Punk-Rock Ausflüge ab, und erzeugen somit ein Soundgemisch das alles andere als allein auf Surfer-Geschmäcker gemünzt ist.

(The Tips, 20.10.2013 auf thetips.de)

Ich weiß, dass es komisch kommt, hier einfach nur die Internetseite der Jungs zu zitieren, aber dem ist an dieser Stelle nichts hinzuzufügen, außer, dass auch bei den Jungs während des Auftritts immer wieder ersichtlich war, dass sie Musik der Musik wegen machen. Und genau das ist der Grund, warum wir gerne auf Konzerte mit mehreren kleineren, unbekannteren oder auch schon bekannteren Musikern gehen, weil wir dann immer wieder sehen können, dass gerade die nicht kommerziellen Musiker Musik machen, die sie leben.

 

Zur Zeit befinden sich nur Bilder von Timo in dieser Galerie, die Bilder von Matthias folgen in Kürze. Liked uns auf Facebook oder folgt uns auf Twitter und ihr erfahrt ganz automatisch, wenn die anderen Bilder folgen!

So, alle Bilder sind nun da. Viel Spaß damit