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Foodpron

Eigentlich wollten wir den heutigen Tag nutzen, um im Freien zu fotografieren. Immerhin hatten wir heute Lichttechnisch echt schönes Wetter. Aber leider wollte mein Zeh nicht so recht mit spielen. Also blieb uns nur zu Hause zu bleiben und dort ein paar Fotos zu machen. Das Equipment war recht überschaubar. Zwei Blitzköpfe mit Diffusorschirmen auf je einem Stativ und mit Funkempfängern ausgestattet. Pro Kamera ein Funkauslöser. Insgesamt ein Equipment, dass man schon für unter 100,- Euro bekommt. Definitiv keine Profiausrüstung, aber genau richtig um das Fotografieren mir Lichtformern und Blitzköpfen mal auszuprobieren. Das einfachste für den Einstig ist Objektfotografie, zumindest habe ich das irgendwann mal gelesen. Also stand nun die Frage im Raum, ob wir wirklich ernsthaft einen Blockpapier oder einen Apfel fotografieren wollen, oder nicht einfach was leckeres Kochen, das fotografieren und uns für unsere Arbeit belohnen wollen. Und genau das taten wir. Für mich steht in diesem Artikel definitiv die Fotografie im Vordergrund, weshalb ich hier gar nicht auf das Kochen eingehen will. So ein bisschen Salat und Rindfleisch ist ja nun auch keine große Herausforderung.

Als Unterlage diente uns ein Din A1 Pappe aus schwarzen und weißen Fotokarton. Die man in jedem Bastelladen oder Papeterie bekommt, oder einfach im Kaufhof. Als Arbeitstisch haben wir meinen Couchtisch zweckentfremdet. Einen Blitzkopf haben wir auf voller Leistung gegenüber der Kamera positioniert und schräg von oben auf den Teller ausgerichtet. Der zweite Blitzkopf stand rechts von der Kamera und beleuchtete den Teller von einer niedrigeren Position als der erste Blitzkopf. Ebenfalls auf voller Leistung. Die synchrone Auslösung haben wir sichergestellt, indem wir jeden Blitzkopf mit einem eigenen Funkempfänger ausgestattet haben. Da wir mit zwei Kameras auf dem gleichen Kanal die Blitzsynchronisation laufen ließen, mussten wir uns ein wenig absprechen, um uns nicht gegenseitig das Licht zu klauen. Bei meiner Kamera (Eos 600D) durfte ich die Belichtungszeit von 1/160 nicht unterschreiten, da sonst der Spiegel im Bild Schatten warf.

Im Großen und Ganzen, hat mir das kleine und wirklich kurze Experiment gefallen. Und ich versuche das Equipment so lange wie möglich bei mir zu halten, um den Umgang etwas zu vertiefen.